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Völkerschlacht

Die Völkerschlacht bei Leipzig war die Revange?

Ein Österreicher führt 306.000 alliierte Soldaten gegen Napoleons Armee: Der Sieg des Feldmarschalls Schwarzenberg im Oktober 1813 bei Leipzig ist der Anfang vom Ende des französischen Kaisers. Und Habsburg wird wieder zur Großmacht.

Wer hat meinem U4 Großvater Zacharias Riedel im Frühjahr 1813 die Schleifmühle zerstört?

Es war trüb und nebelig an diesem Sonntag, dem 16. Oktober 1813. Um 8.00 Uhr gab Karl Fürst zu Schwarzenberg (1771-1820) den Angriffsbefehl: 306.000 Verbündete (Österreicher, Preußen, Schweden und Russen, sogar Bogenschützen der Kalmücken waren unter den Truppen des Zaren Alexander I.) mit 910 Geschützen sollten Napoleon halbkreisförmig einschließen und einen Rückzug nach Frankreich verhindern. Napoleons Armee bestand aus 191.000 Mann. Mit den Franzosen marschierten Belgier, Holländer, Italiener, Polen wie auch Soldaten aus Baden, Hessen, Württemberg und Sachsen. Die Pferdegespanne zogen 690 Kanonen. Die ersten Stunden der Schlacht verliefen alles andere als erfolgreich: Die Gefechte entlang des gesamten Frontbogens um das von den Franzosen weiträumig verteidigte Leipzig kosteten, ohne große Entscheidungen zu bringen, Tausende Menschenleben. Im Durchschnitt, so errechneten Historiker, wurden pro Stunde 1.500 Soldaten getötet oder verwundet. Es gab keine Sanitäter, nur einige Ärzte, natürlich keine schmerzlindernden Medikamente und kaum Verpflegung für die Verwundeten. In nur vier Tagen kostete diese Schlacht 120.000 Soldaten das Leben. In den heißumkämpften Dörfern vor Leipzig lagen bald tausende Leichen.Trotz der geringen Anfangserfolge spielte die Zeit für die Verbündeten: Sie erwarteten ständig neue Truppen und Nachschub, während Napoleons Armee dahinschmolz. Den ganzen Sonntag nutzten die Alliierten zum Heranführen zusätzlicher Einheiten und zur Verteilung neuer Munition.Mit den Morgenstunden des 18. Oktober flammten die Kämpfe erneut auf. Doch an diesem Montag war die damals größte Schlacht der Geschichte nur noch ein gigantisches Rückzugsgefecht: Napoleon wollte ein Korps nach dem anderen aus seiner Verteidigungslinie ziehen und diese Truppen dann die einzige noch intakte Brücke über die Elster Richtung Westen passieren lassen.Der preußische General Gebhard Lebrecht Blücher (1742-1819), erkannte als einer der Ersten den Rückzug des Korsen: Er wollte mit 20.000 Reitern den Franzosen "den Rest geben". Der vorsichtige Schwarzenberg zögerte: Ein derartiger Angriff konnte auch mit einem Blutbad enden und den gesamten Erfolg gefährden - die Verbündeten rückten weiterhin unbeirrt auf Leipzig vor. Am Dienstag, dem 19. Oktober, formierte Schwarzenberg fünf Kolonnen für den Sturm auf die Stadt: In langen, dramatischen Gefechten fiel Leipzig. In der Hitze und Unüberschaubarkeit der Straßenkämpfe sprengte ein französischer Korporal zu früh die wichtige Elsterbrücke: 20.000 Franzosen gerieten allein deshalb noch in Gefangenschaft, tausende starben bei dem Versuch, den Fluß zu durchschwimmen.Napoleon ist zwar mit 50.000 Mann nach Frankreich entkommen, doch der Triumph der Alliierten war gewaltig. Schwarzenberg erhielt unmittelbar nach diesem Sieg das Großkreuz des Militärischen Maria-Theresien-Ordens.

1813 Im Feuersturm von 1.600 Kanonen

Eine Serie von Richard Schmitt und Peter Strasser für die Krone-Zeitung, veröffentlicht am 1. Nov. 2003

http://www.1813voelkerschlacht.eu/



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