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Heinz Riedel *1920

Heinz wurde am 17. Mai.1920 in Riesa geboren und verstarb am 18.08.1993 ebenfalls in Riesa. Im 2. Weltkrieg diente er unter Generalfeldmarschall Rommel im Panzerregiment des Afrikakorps. Nach dem Krieg lebte Heinz vorerst in Westdeutschland. Da ihm aber dort die Zahlungen von Alimenten drohte, "flüchtete" Heinz in den Osten und arbeitete als Elektriker im Stahl- und Walzwerk Riesa. Dieses war nach dem Krieg für den Wiederaufbau der Wirtschaft strategisch bedeutend und wurde von der Sowjetarmee und einem eigenen Sicherheitsdienst streng kontrolliert und bewacht. Damit sollte Sapotageakten vorgebeugt werden. Das Stahlwerk konnte im Brand- und Katastrophenfall durch eigene Kanäle durch die Elbe geflutet werden. In diesen unterirdischen Kanälen waren auch die wichtigsten elektrischen Installationen und Kabel verlegt. Heinz bekam den Auftrag, im Beisein eines Wachmannes im Kanal eine Störung zu beheben. Da der Wachmann bewaffnet war, forderte Heinz von seinen Vorgesetzten: "Entweder er legt seine Waffe ab, oder ich bekomme auch Eine. Der schreckt sich vor einer Ratte und fängt an zu schießen, da möchte ich schon zurück schießen können."Heinz bewohnte mit seiner lieben Hildegard ein Reihenhaus in Riesa. Am Dachboden bastelte er an einer elektrischen Eisenbahnanlage. Der aus Kunststoff bestehende Weihnachtsbaum wurde nach Weihnachten einfach mit samt dem Schmuck nur mit einem Tuch zugedeckt und so am Oberboden für das nächste Weihnachtsfest bereit gehalten. Kam der 24, Dezember, wurde der Baum vom Oberboden geholt, Tuch runter, Stecker in die Steckdose, ein wenig Fichtennadelspray und "fertsch". Geht gleich weiter ... Mehr im Album.

Heinz RIEDEL *1920



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