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Bautzen II

chronologie der stadt bautzen

1700 Wieder spiegelten sich Krieg in der Stadtentwicklung. Einquartierungen und Durchmärsche von Truppen aller Seiten preßten aus den Bürgern und der Stadtkasse das Letzte. Trotzdem entwickelte sich ein reges geistiges und kulturelles Leben.

1709 Ein Stadtbrand vernichtete große Teile der Inneren Lauenstraße und das Gewandhaus, insgesamt 225 Häuser1711 am 22.10. d.J. wird (mein Großvater U5) der Bürger und Schleifermeister Johann Zacharias Riedel geboren. Er war verheiratet mit Sophia Dorothea Mäusel (*1721 †1752). Er verstarb am 23.08.1759 in Bautzen im Alter von 58 Jahren.Der russisch Zar PETER I. besuchte auf der Durchreise die Stadt.1712 Die Tochter des Türmers stürzte vom Petridom. Die Stadt stellte 24 Stadtsoldaten an.1714 Gründung einer Lotterie zum Wiederaufbau des Reicheturms. Letztmalig trat die verheerende Pest in der Stadt1724 Das Hartmannsche Haus wurde fertig gestellt. Es diente oft als Unterkunft für hochrangige Persönlichkeiten. Es galt als das sogenannte Jahreshaus mit 4 Geschossen, 12 Schornsteinen, 52 Zimmern und 365 Fenstern.1735 Die Stadt wurde in den Verteidigungszustand versetzt, da mit einem Einmarsch der Polen gerechnet wurde. Die Pulvermühle bei Oehna wurde durch Explosion zerstört.1743 Erneute Explosion in der Pulvermühle bei Oehna.1745 Nachdem die sächsischen Bataillone Bautzen verlassen hatten, besetzen 10 Bataillone Preußens die Stadt, die sofort eine Brandschatzung androhten.1746 Die Stadt mußte wegen angedrohter Brandschatzung die Steuern erhöhen.1752 Am 20. Oktober wird (mein Urgroßvater4) der Bürger und Schleifermeister Johann Zacharias RIEDEL geboren. Er heiratete die 1755 geborene Johanna Dorothea KERNER. Auch sein Urgroßvater hatte einhundert Jahre zuvor eine KERNER geheiratet, ob aus der gleichen Familie, ist nicht bekannt. Er verstarb am 27. Oktober 1809 im Alter von 54 Jahren. Die Maria-Martha-Kirche erhielt eine neue Orgel.1758 im August besetzten die Österreicher die Stadt, im September die Preußen. Schlacht zwischen Österreichern und Preußen am 14. Oktober östlich von Bautzen (Hochkirch). In Wien am Deutschmeister-Platz, am Rande des I. Bezirkes, Nähe Schottentor, erinnert ein Denkmal des Deutschmeister-Korps an diese Schlacht (d. Autor). Mehr als 15.000 Soldaten auf beiden Seiten verlieren dabei ihr Leben. Das österreichische Heer lagert danach mit rund 70.000 Mann bis November um und in der Stadt.1759 Ein 500 Mann starkes preußisches Freikorps besetzt die Ortenburg und befestigt diese. Im Sommer zogen wieder die Österreicher in die Stadt ein. Es kam zu Plünderungen.1760 Für die österreichischen Truppen, die in der Umgebung lagerten, mußte die Stadt tausende Brote liefern.1762 Durch die ständigen Einquartierungen kam es zu akutem Mehlmangel, so das dieses aus Böhmen bezogen werden mußte1763 Die Österreicher zogen endlich nach dem Friedensschluß von Hubertusburg aus Bautzen ab.1772 Unter dem Schloß brannten über 100 Gebäude ab.1774 Die Postverbindung nach Kamenz wurde aufgenommen.1780 Gründung der Feuerwehrkompanie Bautzen mit 80 Mann Stärke.1783 Der Kaufmann PRENTZEL stiftete die erste Privatschule für arme Stadtkinder am Wendischen Graben, es war die erste Volksschule der Stadt.1786 Die innere Altstadt erhielt die erste Straßenbeleuchtung, bestehend aus 222 Rübenöllampen. Erstmals durften auch auswärtige Schneider ihre Waren im Gewandhaus anbieten.1787 Am 18. März wird (mein Urgroßvater3) der Bürger, Schwertschleifer und Polier Johann Daniel Gottlieb RIEDEL geboren. Er heiratete am 03.07.1811 die am 28.06.1794 in Hoyerswerda geborene Johanna Christiana HÖRENZ. In den Kriegswirren im Jahre 1813 wurde seine Schleifermühle eingeäschert. Die Familie verließ die Stadt und kam bei dem Pfarrer ZSCHEILE in Dresden Neustadt unter. Er verstarb am 17. Januar 1862 in Dresden im Alter von 75 Jahren.1789 Der Fleischmarkt wird gepflastert.1792 Der erste Blitzableiter wird am Petridom installiert.1798 Die alte Wasserkunst erhielt Gußeiserne Rohre.

Andreas Bensch in Auszügen

1800 Man beginnt die innere und äußere Stadtmauer sowie Wehrbauten und Wälle abzureißen, um Platz für neue Bauten und Straßen zu schaffen. Es entstanden bedeutende Neorenaissancebauten. Sport und Kultur entwickelten sich rasch. Es wurden viele Vereine und Gemeinschaften gegründet.

1804 Großes Spreehochwasser mit enormen Schäden nach dreitägigem Landregen.1805 Feierlicher Empfang des russischen Zaren ALEXANDER I. der im Hotel "Zur Weintraube" übernachtete.1806 Durchmarsch preußischer Truppen.1807 NAPOLEON und der von ihm ernannte sächsische König FRIEDRICH AUGUST I. weilten in der Stadt und wurden von 200 Ehrenjungfrauen am äußeren Reichetor begrüßt.1808 Einquartierung von 33.000 Mann französischer Truppen.1811 Ein Feuer trieb über 700 Menschen in der Seidau in die Obdachlosigkeit. In nur drei Stunden brannten 107 Häuser ab.1812 Am 01. November wird (mein Urgroßvater2) der Prediger, Archidiakonus und Catechet Johann Karl Hermann RIEDEL geboren. Er heiratete die am 27. April 1819 in Dresden geborene Franziska Wilhelmine Luisa ZSCHEILE. Sie verstarb im Alter von 41 Jahren am 28.01.1860. Danach heiratete Hermann die Tochter des Bürgermeisters zu Bischofswerda, Alma Auguste König. Er verstarb am 08. Mai 1881 im Alter von 69 Jahren. Bei dieser Beerdigung waren über 3.500 Trauergäste am Friedhof. Hermann stand über 30 Jahre im Dienste der Seelengemeinde zur Dreikönigskirche in Dresden-Neustadt.Durchmarsch bayrischer, französischer und italienischer Soldaten der französischen "Grande Armee" nach Rußland.Zwei Erdstöße rissen die Bautzner aus dem Schlaf.Auf seiner Flucht nach der Niederlage in Rußland wechselte im Dezember incognito NAPOLEON I. in der Poststation auf der Goschwitzstraße die Schlittenpferde.1813 die Familie RIEDEL verläßt Bautzen nachdem durch die Kriegswirren die über fünf Generationen geführte Schleiferwerkstatt eingeäschert war. Sie kamen unter bei Pastor-Familie Zscheile in Dresden Neustadt.1815 Die Stadt zählt 8.200 Einwohner

1400 Aufgestaute soziale und politische Konflikte zwischen Patriziern und Handwerkern mündeten in einem Handwerkeraufstand. Wenige Jahre Später wurde die Stadt in einen jahrelangen militärischen Konflikt mit den Husseiten gerissen. Die in Europa wütende Pest forderte tausende Opfer.

1500 Die Reformation hielt auch in Bautzen Einzug. Viele Bürger und der Rat traten der neuen Konfession bei. Die Gehor- samsverweigerung gegenüber dem König (Pönfall) brachte der Stadt enorme Nachteile. Der Schwarze Tod riß viele Bürger ins verderben.

Handwerkeraufstand, bei dem man den Landvogt und den Bürgermeister (HERMANN VON UNNAU) der Stadt verwies.Die Stadt zählt 5300 Einwohner, davon ein Drittel Sorben.1401 Erster großer Stadtbrand vernichtete die Stadt bis auf 50 Häuser. Ritter HANS VON COTTBUS rückte mit Bewaffneten vor die Stadt und bedrohte diese, er erbeutete aber nur Leinwand von der Bleiche.1406 Sonnenfinsternis, wobei am Tag Licht entzündet werden mußte1408 Der böhmische König WENZEL hielt im Herbst Gericht über die Handwerker und ließ 13 von ihnen auf dem Hauptplatz köpfen. Die anderen Anführer mußten umgehend die Stadt verlassen. Vorausgegangen war die Beschwerde der Görlitzer wegen der Beschlagnahme eines Warenzuges.1413 Öffentliche Aufführung der Passion der Heiligen Dorothea unter großem Interesse der Bevölkerung (der überlastete Tuchboden im Gewandhaus stürzte ein und forderte 32 Opfer)1415 Die von Indien über Italien eingeschleppte Pest trat in der Stadt auf.1421 Aus Sicherheitsgründen wurde das Goschwitztor zugemauert (es befand sich am Postplatz) Die Stadt ließ 118 Geschütze anfertigen.1427 Die Nonnen des Panschwitzer Klosters St. Marienstern (Anmerkung zu Josef Riedel 1800) fanden auf Grund der Husseitengefahr Zuflucht in der Stadt. Der Stadtrat ließ groß Mehlvorräte anlegen, um auf eine mögliche Belagerung vorbereitet zu sein.1429 Im Oktober erfolgte ein dreitägiger Angriff von vermutlich 4000 Husseiten auf Bautzen, der durch die sich zäh verteidigende Bürgerschaft nicht zum Erfolg führte. Dabei wurde der Husseitenführer MOLESTO getötet.1430 Der Landvogt entsendete 1200 Mann zum Schutz der Stadt. Den Bierhofbesitzern wurde befohlen, sich Büchsen anzuschaffen. Der vermeintliche Verräter Peter von Preuschwitz (Stadtschreiber) wurde im Februar auf dem Hauptmarkt gevierteilt.1445 Bau der alten Wasserkunst aus Holz.1462 Besuch des neuernannten böhmischen Königs PODIEBAR in einem Festzug mit 2000 Pferden und 100 Wagen. Nach Übergabe der Schlüssel verkündet der König eine Amnestie für Diebe und Geächtete.1467 Die Oberlausitz und somit auch Bautzen verweigern König PODIEBAR den Gehorsam, da er als "Husseitenkönig" vom Papst als Ketzer mit dem Bann belegt wurde.1469 König MATTHIAS CORVINIUS I. von Ungarn, Schwiegersohn PODIEBARs, war von den Ständen zu ihrem König gewählt worden. Damit gehörte die Lausitz zu Ungarn. Der neue König befahl den Bautznern die Belagerung von Hoyerswerda.

1501 König WLADISLAUS verbot der Stadt "Pfuscher" am Burglehn anzusiedeln, damit ansässige Handwerker geschützt werde, auch das Bierprivileg von 1374 wurde erneut bestätigt.1508 Eine Kindesmörderin wurde lebendig begraben1510 Die erste Papiermühle wurde erwähnt. Auf die Ergreifung des berüchtigten Raubritters Hans von Maren setzte die Stadt hohes Lösegeld aus (er wurde 1515 gefaßt und in Dresden hingerichtet)1514 Man zählt 238 Brunnen in der Stadt, 42 in der Vorstadt1519 Erweiterungsbau des Gewandhauses, die Schuhbänke wurden in dieses Gebäude verlagert, da es häufig zu Auseinandersetzungen zwischen Fleischern und Schuhmachern kam.1520 Innerhalb eines Jahres starben rund 4.000 Menschen an der Pest1521 Auf Grund der hohen Peststerblichkeit fiel die Ratswahl aus, die Bevölkerung floh aufs Land.1523 Gründung des Taucherfriedhofes, auf Grund der vielen Pesttoten, dabei wurde die Kapelle aus dem Taucherwald bei Uhyst im Friedhof aufgestellt. Erste wesentlich Verkleinerung des Domfriedhofes.1528 Zwischenfall (Steinwurf von der Empore) im Petridom und Tumulte unter der Bevölkerung.1534 Man zählte 722 Häuser in der Stadt1542 Die erste Stadtapotheke wurde in der Lauenstraße/Ecke Kesselstraße durch den Dresdner Kaspar Montag eröffnet.Heuschreckenplage im Bautzner Land mit verheerenden Folgen.700 Landknechte zogen durch die Stadt, um das Heer gegen die Türken zu verstärken.1547 Folgenschwerer Pönfall, König Ferdinand I. bestrafte die Städte des Sechsstädtebundes, da ihr Heer sich vor der Schlacht bei Mühlberg im Schmalkaldischen Krieg auflöste und nicht an den Kämpfen teilnahm1548 durch vom Kaiser eingesetzte Kommissare wurde in Folge des Pönfalls ein neuer Stadtrat bestimmt.1550 Tödliche Schlägerei zwischen Bauern und Bäckergesellen auf der Äußeren Lauenstraße(7 Opfer)1551 Verordnung das Rates zur Vermeidung zu hoher Kosten bei Hochzeiten (höchstens 12 Hochzeitsgäste wurden zugelassen).1552 In einer Augustnacht entstand ein großes Spreehochwasser, bei dem es über 200 Tote zu beklagen gab. Im Herbst kam es erneut zu einer Pestepidemie mit mehreren hundert Toten.1556 Mit 800 Reitern weilte der polnische König SIGISMUND II. In der Stadt.1561 In der Stadt zählt man 7 Mühlen.1566 Ein eisernes 4m hohes Trenngitter zwischen evangelischem und katholischem Domteil wurde errichtet.1568 Mehrere tausend Bautzner wurden wieder Opfer der Pest. Täglich starben bis zu hundert Menschen. Auf dem Taucherfriedhof wurden Massengräber für 1500 Opfer angelegt. Es fand keine Ratswahl statt.1575 Schwerer Tumult zwischen Bauern und Bautzner Adligen auf der Gerbergasse, der durch die Stadtpolizei beendet wurde.1581 Die ersten fünf Stadtpfeifer aus Prag kamen in die Stadt.1584 Bau eines Pestkrankenhauses in der Behringstr. (ehem. Lazarettstr.) Man zählte rund 600 Pesttote. Erstmals musizierten die angereisten Stadtpfeifer im Dom.1585 In drei Monaten starben wiederum über 800 Menschen an der Seuche.1588 Der Kaiser befahl die Musterung aller Ritterpferde auf der weiten Bleiche.1590 In einer Septembernacht wurde ein starkes Erdbeben registriert.1594 Ein Verbot des übermäßigen Brandweingenusses für alle Bürger wurde durch den Stadtrat erlassen.1595 Tausend Lüneburgische Reiter zogen im Juli durch die Stadt, wo bei es zu Gewalttätigkeiten gegenüber der Bevölkerung kam. In der Reichestraße verabschiedete der Feldprediger Söldner, die für den Türkenkrieg angeworben wurden.1599 Die Stadt zählt rund 7.000 Bürger. In 19 Wochen starben über 400 Menschen an der Pest.

1600 Der Dreißigjährige Krieg brachte Not, Tod und Verwüstung. Große Teile der Stadt und ihrer Kulturgüter wurden vernichtet. Söldner aller Seiten schikanierten und erpreßten die Bürger. Mut, Tatendrang und Zukunftswillen der Bautzner Bürger ließen die Stadt aus Trümmern wiedererstehen.

1602 Ein brutales Mördertrio wurde hingerichtet.1608 Die neue Wasserkunst stürzt ein, wobei ein fünfzehnjähriger Junge getötet wird.1612 Verbot von Ostereiern durch eine städtische Verordnung.1613 In einem grimmigen Winter drang ein Wolfsrudel bis in Stadtnähe (Auritz) vor.1616 Erste regelmäßige Postverbindung zwischen Leipzig und Breslau, welche über Bautzen führte.1647 wird (mein Großvater U7) der Schleifermeister Zacharias RIEDEL geboren (ob in Bautzen ist nicht nachgewiesen). Zacharias war verheiratet mit der 1652 geborenen Catharina Kerner. Er verstirbt in Bautzen am 13.10.1695 im Alter von 48 Jahren. Seine Frau überlebt ihn um 23 Jahre und stirbt im Alter von 66 Jahren am 23.02.1718.1651 Die Stadt verbot das Tabakrauchen.1676 am 16.12. d.J. wird (mein Großvater U6) der Bürger und Kleinschleifermeister Zacharias Riedel geboren. Er war verheiratet mit Johanna Sophia. Er verstarb am 19.03.1730 in Bautzen im Alter von 54 Jahren.1677 Der Rat verbot das "üppige" Meisteressen der Innungen (Es durfte nur noch Bier ausgeschenkt werden)1678 Einführung des Postwesens in Bautzen durch den sächsischen Kurfürsten JOHANN GEORG II. (das erste Postamt befand sich in der Goschwitzstraße)1678 Die Stadt zählt 10.900 Einwohner1681 Eine Kindesmörderin wurde am Lindberg in der Spree ertränkt.1692 Zerstörung einer Kegelbahn am Protschenberg wegen angeblicher Ruhestörung.1693 Ein Tuchknappe erschoß im ehemaligen Schützenhaus versehentlich einen anderen Knappen.1678 In der Stadt zählt man 47 Handwerksinnungen (auch die der Messerschleifer und Säbelpolierer, in welcher die Riedels auch Innungsvorsteher waren; Anm.d.Verf.)1699 die erste Stadtlotterie mit 6.000 Thaler Hauptgewinn wurde ausgeschüttet.


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