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1813

Die Schlacht bei Bautzen

Wer hat meinem U4 Großvater Zacharias Riedel im Frühjahr 1813 die Schleifmühle zerstört?

Bautzen

* 1805 Feierlicher Empfang des russischen Zaren ALEXANDER I. der im Hotel "Zur Weintraube" übernachtete. * 1806 Durchmarsch preußischer Truppen. * 1807 NAPOLEON und der von ihm ernannte sächsische König FRIEDRICH AUGUST I. weilten in der Stadt und wurden von 200 Ehrenjungfrauen am äußeren Reichetor begrüßt. * 1808 Einquartierung von 33.000 Mann französischer Truppen (bei 8.200 Einwohnern) * 1812 Am 01. November wird (mein U3 Großvater) der spätere Prediger, Archidiakonus und Catechet Johann Karl Hermann RIEDEL geboren. Durchmarsch bayrischer, französischer und italienischer Soldaten der französischen "Grande Armee" nach Rußland. Auf seiner Flucht nach der Niederlage in Rußland wechselte im Dezember incognito NAPOLEON I. in der Poststation auf der Goschwitzstraße die Schlittenpferde.Auch im Siebenjährigen Krieg litt Bautzen bedeutend. *1813 wurde Bautzen berühmt durch die Schlacht (auch die Schlacht von Wurschen genannt) vom 20. und 21. Mai. Nach der Schlacht bei Lützen (2. Mai 1813) zogen sich die Preußen und Russen über die Elbe zurück, und machten bei Bautzen halt. Die Stellung auf dem Rechten Ufer der Spree war gut gewählt; das Terrain erhebt sich terrassenförmig bis hinauf nach Hochkirch. Die Verbündeten sicherten sich durch zahlreiche Redouten und Erdverschanzungen. Ihr linker Flügel lehnte sich an die böhmischen Gebirge, der rechte, bei Malschwitz, war durch Seen, Teiche und fließende Gewässer gedeckt, die Spree in und die Stadt Bautzen schützten die Fronte. Auf dem äußersten rechten Flügel, bei Klix und Gottamelde, befehligte Bartclay de Tolly, bei Burk Kleist, dahinter in zweiter Linie Blücher und York; dann folgten die Generäle Miloradowitsch, Gortschakow, Landskoi und Emmanuel. Der Großfürst Konstantin führte die Reserve. Die Verbündeten hatten 110.000 Mann, Napoleon I. 150.000 Mann, worunter 8.000 Mann Reiterei. Schon am 19. Mai wiesen Ney und Lauriston nach hartnäckigen Gefecht bei Königswarta (Weißig) einen Eingriff der Verbündeten unter Bartclay de Tolly zurück. Den 20. Mai bestimmte Napoleon zum Übergang seines Heers über die Spree. Macdonald stürmte im Zentrum die steinerne Brücke nach Bautzen und setzte sich nachmittags in Besitz der Stadt. Auf dem äußersten rechten Flügel schlug Qudinot nach hartem Kampf bei Wilthen eine Brücke und warf Gortschakows Korps. Nur der linke französische Flügel stand abends noch auf dem linken Ufer der Spree; Kleist, der sich gegen Marmont gehalten hatte, musste jedoch in seine zweite Position bei Litten zurückgehen. Napoleon blieb während der Nacht in Bautzen. Den 21. Mai, 5:00 Uhr morgens, erneuerte sich die Schlacht auf der ganzen Linie; Qudinot machte wiederholte Angriffe auf den linken Flügel der Verbündeten, wurde aber verschiedene Male zurückgeschlagen. Indessen gelang es Ney, während im Zentrum ein Artilleriekampf stattfand, den rechten Flügel Bartclay de Tolly's in der Flanke zu fassen; zu gleicher Zeit ließ Napoleon im Zentrum durch Soult die höheren von Kreckwitz nehmen, und da nun die Gefahr einer völligen Einschließung drohte, wurde von den Verbündeten der Rückzug angetreten und in der größten Ordnung ausgeführt. Weder Geschütz nach Gefangene wurden von den Franzosen eingebracht. Den 22. Mai war noch das Gefecht bei Makersdorf an der Straße zwischen Reichenbach und Görlitz, wo Napoleons Lieblingen, der Großmarschall Duroc, dass Leben verlor. Die Verluste der Verbündeten belieferten sich auf etwa 14.000, die der Franzosen auf gegen 20.000 Mann an Toten und Verwundeten.Die Folge der Bautzener Schlacht war der Rückzug der Verbündeten bis an die Oder, worauf nach längerer Untätigkeit der Waffenstillstand vom 4 Juni folgte.Vergleich G. Wilke, Geschichte der Stadt Bautzen von der Erbauern bis zum Jahr 1830 (Bautzen 1843); v. Meerheimb, Die Schlacht bei Bautzen (1873).

* 1813 verläßt die Familie RIEDEL die Stadt Bautzen, nachdem in den Kriegswirren, die über fünf Generationen geführte Schleifmühle eingeäschert wurde. Die RIEDEL's fanden in Dresden-Neustadt bei der Pfarrersfamilie ZSCHEILE Unterschlupf. Die aus Rußland abziehenden französischen Truppen, zogen weiter bis vor Leipzig. Und dann?

Schleifmühle Riedel bis 1813



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